Vorankündigung: Das Mittelalter in Oberbarmen – Vom Leben an der Grenze, Rittergütern und Bauernburgen

Rittershausen um 1900

Rittershausen um 1900

Der gemeine Oberbarmer hört schlechte Musik, steht am Berliner Platz und kümmert sich wenig um sich oder seine Umwelt, so lange genug Bier am Kiosk zu holen ist. Mit Hund und eingeschworener Peer-Group sitzt er als störendes Element herum und zeigt jedem, der sich mit der Schwebebahn nach Oberbarmen verirrt, warum dieses Quartier ein sozialer Brennpunkt ist.

Doch das war nicht immer so. Noch vor 100 Jahren fuhr die Schwebebahn nicht von Vohwinkel nach Oberbarmen, sondern nach Rittershausen – ein Name, der klar zeigt, dass in Oberbarmen einmal ein Rittersgut gestanden haben muss. Woher kommt dann der Name Oberbarmen? Seit wann gibt es ihn und wo ist eigentlich genau die Grenze zu Unterbarmen? Gibt es Barmen überhaupt?

Wer einmal anfängt, sich mit der Geschichte Oberbarmens auseinanderzusetzen, der stellt schnell fest: Hier liegen viele Geheimnisse, und nichts ist so klar, wie es scheint. Denn Oberbarmen, das ist nicht nur der Berliner Platz, Oberbarmen ist auch Wupperfeld, Heckinghausen, Wichlinghausen und zu einem gewissen Teil auch Nächstebreck und Langerfeld (die das oft nicht wahrhaben wollen).

Oberbarmen ist nicht unbedingt besser als sein Ruf, aber es hat wesentlich mehr zu bieten, als das, was man kennt. Was genau das ist, wie weit man dafür zurück gehen muss und was man über diesen Raum, der von Wichlinghausen bis Heckinghausen reicht, eigentlich alles wissen könnte, erfährt man am 10. September, ab 17.30 Uhr in den Gruppenräumen der Erlöserkirche in der Stahlstraße 9 (ganz nah an der Grenze zu Unterbarmen). In die Geheimnisse weiht Heiko Schnickmann ein.

Der Eintritt ist frei.

Drei zogen nach Hardenberg. Eine Mär über Hochprozentiges, Naschwerk und Anderthalbhänder

Foto: Harald Fennel

Foto: Harald Fennel

In den Nachmittagsstunden betrat der Wuppermond-Redakteur mit seinen wahnwitzigen Weggefährten H. und K., dem Besitzer und Lenker des Wuppermond-Einsatzfahrzeugs, bei sommerlichstem Wetter das Gelände. Schon auf den ersten Blick konnte man sehen, dass die Reise sich gelohnt hatte. Großräumig verteilten sich Zelte und Stände im Umfeld des Schlosses und sofort waren die ersten Stände mit nordischem Silber- und Bronzeschmuck und exotischen Speisen entdeckt. Während ich mich mal wieder nicht entscheiden konnte und die feilgebotenen Schonen- und Bornholm-Thorshämmer und Axt-Amulette inspizierte, erwarb einer meiner Kumpane am „Byzantinischen Naschwerk“-Stand eine besonders exquisite Leckerei: Kirschen im Joghurtmantel. Vorzüglich.

Foto: Harald Fennel

Foto: Harald Fennel

Auch sonst war bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Tomaten dürften zwar, wie Freund H. richtig anmerkte, normalerweise nicht auf mittelalterlichen Speisekarten zu finden gewesen sein, aber gemeinsam mit Oliven und würziger Soße sind sie schon ein nicht zu verachtender Gaumenschmaus, genauso wie die mit Speck, Zwiebeln und Knoblauch gefüllten Fladen am Stand ein paar Meter weiter. Freunde des kreativen Biergenusses konnten es sich bei Honigbier und Kirschbier gutgehen lassen. Wenn es dann noch ein paar Prozent mehr sein durften, hatte man an verschiedenen Ständen die Qual der Wahl zwischen diversen Met- und Likörsorten. Ich für meinen Teil gab der Versuchung nach, mir beim „Kleiner- Kobold- Whisky-Eck“ ein Pröbchen „Glen Garioch“ zuzulegen, welches in nicht allzu ferner Zeit mit meinem Gaumen Bekanntschaft machen wird.

Auch Tanz, Spielmannskunst und der mal mehr, mal weniger ritterliche Waffengang durften natürlich auf einem zünftigen Spectaculum nicht fehlen. Wer sich dagegen selbst mit anderen messen wollte, konnte dieses beim Bogenschießen oder bei mittelalterlichen Brettspielen tun. Wellness nach Mittelalterart erwartete erholungsbedürftige Zivilisationsgeplagte im Badezuber oder bei der Leibkneterei.

Foto: Harald Fennel

Foto: Harald Fennel

Am Stand von Ri-Art waren nicht nur knorrige Trolle und Gnome, liebreizende Feenwesen, schwer gerüstete Zwerge und mächtige Drachen zu bewundern. Auch Pan- und Cernunnos-Statuetten, die eine Zier für jeden heidnischen Hausaltar darstellen würden, konnte man dort erwerben. Besonders hervorheben möchten wir auch die „Hunde-Tränke“ für durstige Vierbeiner beim Keltentarot-Zelt. Eine sehr schöne und tierliebe Idee, gerade im Hochsommer. Es wäre schön, wenn es so etwas öfters gäbe. In jedem Fall war für Vierbeiner und Zweibeiner gesorgt und man hätte stundenlang verweilen können bei Met und würzigen Speisen und shoppend lustwandeln an Ständen mit mittelalterlichen Gewändern, kunstvoll verzierten Lederwaren, Bernsteinschmuck, Helmen, Gambesons und Rüstungsteilen, edlen Damastklingen, Schwertern in allen erdenklichen Größen und Formen, bis hin zu schweren Anderthalbhändern.

Aber ach, allzu früh mahnten die Gefährten zur Eile, denn ihr Terminkalender war voll. Adé, du schöner Mittelaltermarkt.

Wenn Kulturen sich mischen – Die Ausstellung „Werdendes Ruhrgebiet“ im Ruhrmuseum Essen

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Monumentalgemälde „Liudger predigt das Evangelium an den Ufern der Ems“, Albert Baur d.Ä. (1835-1906), 1901
Copyright: Gymnasium Dionysianum, Rheine; Foto: Hermann Willers

Man weiß, dass eine Ausstellung gut ist, wenn ein Weihbischof im Laufe eines langen Abends trotz Verspätung gut gelaunt eine Eröffnung besucht und sich in hervorragender Stimmung die Exponate erklären lässt. Das Ruhrmuseum in der Zeche Zollverein hat eine solche Ausstellung geschaffen, deren Ziel es ist, das Ruhrgebiet als Kulturregion zu zeigen, die existierte, bevor Kohle und Stahl den Pott zu dem machten, was man heute mit ihm assoziiert. Dafür haben sich die Ausstellungsmacher Patrick Jung, Reinhard Stephan-Maaser und Kai Janssen in jene Zeiten begeben, in der sich erste historische Spuren von Menschen im Ruhrgebiet finden: die Spätantike und das Frühmittelalter.

Wegen dieser Epochen tauchte auch der Weihbischof auf. Das Bistum Essen ist Partner der Ausstellung, denn ohne geistliche Unterstützung wäre die Region doch nicht das, was sie heute ist. Das wusste der heilige Liudger und seine Missionsstation in Werden natürlich nicht, als das Kloster 799 gegründet wurde. Liudger war nur Eines klar: Von hier aus mussten die Sachsen missioniert werden. Damit aber endete eine Entwicklung, deren Spuren die Ausstellung aufzeigen will. So ist diese Kooperation durchaus wichtig – zumal in den Schatzkammern des Bistums nicht wenige der über 800 Exponate stehen, mit denen die Ausstellung wirbt.

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Schatzfund von Selm-Bork mit 60 Kölner und Dortmunder Pfenningen, 2. Hälfte 10. Jahrhundert
Copyright: LWL-Museum für Kunst und Kultur/Westfälisches Landes-museum Münster

Dass so eine Anzahl natürlich alle Tierknochen und Tonscherben einzeln beinhaltet, tut nichts zur Sache. 800 ist eine Zahl, die wirkt. Die Ebene 12m des Museums ist voll, nicht nur mit Menschen, auch mit Exponaten. Das ist vielleicht auch der einzige Kritikpunkt, dem man dem Gestalter machen kann. Wenn diese Landesausstellung, zusätzlich zu den einzelnen Besuchern, noch gleichzeitig von zwei Besuchergruppen besucht wird, wird es dann doch arg eng. Doch ist die Präsentation schon durchaus großartig. Das ausgefeilte Design von Bernhard Denkinger sorgt für Staunen. Von unten illuminierte Vitrinen leuchten die Objekte so an, dass sie ihnen nicht schaden und dem Besucher dennoch einen guten Blick bieten. Andere Vitrinen nutzen die Höhe des Raums voll aus. Gebückt oder auf Augenhöhe kann man den Exponaten ins Antlitz schauen. Im Mittelpunkt der Ausstellung, räumlich als auch vom Wert her, stehen die mittelalterlichen Manuskripte, die die Ausstellung zu der mit dem höchsten Versicherungswert bisher machen. Mit 100 Mio. € ist die Ausstellung versichert, 5 Mio. pro Buch, wie Grütter in seiner Führung anführte.

Die Ausstellung ist in fünf Bereiche gegliedert: Leben, Streiten, Glauben, Deuten und Werden. Der letztgenannte Bereich spielt dabei mit dem Namen des Kloster des heiligen Liudger und der Tatsache, dass im Frühmittelalter hier etwas im Werden begriffen war. Daher stellt er sowohl das Kloster Werden als auch das nicht weniger einflussreiche Essener Damenstift in den Mittelpunkt. So richtig kann man deren Rolle aber nur begreifen, wenn man die beiden Museen des Bistums Essen besucht. Die Schatzkammer der Probsteikirche in Werden bietet dabei genauso reiche Kostbarkeiten wie die des Essener Doms, in der sich die Schätze des Essener Damenstifts befinden.

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Der Bereich Deuten beschäftigt sich mit der Rezeption dieses Frühmittelalters. Dieser Abschnitt enttäuscht sehr. Es muss daran liegen, dass Fünf eine Zahl ist, die man eher als ordentlich ansieht als Vier, oder vielleicht auch daran, dass ein modernes Museum nicht ohne Video geht, aber abgesehen von einem Mamutknochen, der als Teil eines Kriegselefanten gedeutet wurde, birgt diese Sektion wenig Beachtenswertes. Da läuft ein Film, dessen Ansehen und Abspielen viel Platz wegnimmt. Hier hätte man sich mehr gewünscht – oder man hätte es gleich sein lassen, bergen doch die anderen Schmuckstücke so viel mehr.

Bevor es ans Streiten und ans Glauben geht, muss man sich erst einmal um das Leben kümmern – und das beginnt früh. Keramiken aus der Römerzeit, Überreste der Römer aus ihren Kastellen, Fibeln, Spielsteine und Bronzesiebe zeugen von der Gegenwart der Römer in der Region, doch wirkliche Spannung will nicht aufkommen. Zu oft hat man diese Gefäße schon gesehen. Erst wenn sich Kulturen mischen, wird es interessant. Ein gläsernes Trinkhorn aus der Spätantike lässt den Betrachter erstaunt zurück: Haben es die Germanen gemacht? Haben sie es bei den Römern in Auftrag gegeben? Machten es gar die Römer eigenständig, weil sie die Kultur der Barbaren gar nicht so rückständig fanden? Das sind die Fragen, die sich aufdrängen angesichts eines 1700 Jahre alten Gegenstands wie dieses Horns aus Nijmegen.

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Blick in die Ausstellung „Werdendes Ruhrgebiet“
Copyright Ruhr Museum; Foto: Michael Rasche

Solch sonderbares Zusammengehen verschiedener Kulturen wurde auch immer von Krieg und Blutvergießen überschattet. Es nimmt daher nicht Wunder, dass die Ausstellungsmacher auch diesen Bereich behandeln. Zahlreiche Waffen werden ausgestellt. Neben diversen Schwertern, Saxen und Lanzen finden sich aber auch die Schädel derer, die fielen oder verletzt überlebten, in den Vitrinen. Wie der Kontakt nach verlorener Schlacht aussah, machen die Fußfesseln deutlich, die in Castrop-Rauxel gefunden wurden und aus dem 3. oder 4. Jahrhundert stammen. Äxte und Franzisken aus fränkischem und sächsischem Besitz offenbaren die Wehrhaftigkeit der frühmittelalterlichen Germanenvölker. Ein kleiner Höhepunkt ist die Spatha aus dem späten 8. Jahrhundert, die hervorragend erhalten ist und einen Buntmetall-Griff aufweist. Dieses adelige Schmuckstück ist nahezu einzigartig in der Ausstellung.

Die Glaubensfrage gehört sicherlich an den Anfang jeder Zivilisation. Mit dem Ende der Sachsenkriege 804 kam der christliche Glaube über die Westfalen. Der alte Glaube galt nicht mehr (offiziell) und blieb doch in den Bräuchen der Menschen erhalten. Um gegen die ruhmreichen germanischen Götter anzukommen, musste man klotzen, nicht kleckern. Die Mönche aus Werden verstanden sich darauf. In Gold und Purpur erscheinen ihre Evangeliare, Elfenbein zeugt von dem Reichtum nicht nur der Kirche, sondern auch des Gottesreichs, dessen Segen man verbreiten wollte. Das Evangeliar der Essener Äbtissin Theophanu, deren Namen auf ihren byzantinischen und römisch-kaiserlichen Ursprung hinweist, zeugt von dieser Pracht. Wie sich praktisch dieser Glaube durchsetzte, zeigt das Recycling von römischen Steinen. Was einst ein Ehrenmal für einen gefallenen Römer war, wurde zu einen Altar umgestaltet. Klitzekleine Kreuze, die als Glücksbringer galten, sind dutzendfach ausgestellt. Doch auch die andere Seite ist zu sehen. Neben dem römischen Götterpantheon sind auch die Symbole der germanischen Religion präsent. Eine kleine weibliche Tonfigur aus der Zeit des 2. bis 4. Jahrhunderts, die wohl einen sakralen Hintergrund besaß, findet sich hier neben der Reiterstatue des Mithras und religiösen Tieropfern.

Viel ist zu sehen in dieser großen Ausstellung und doch bleibt der Eindruck, dass eine Harmonie der Exponate nicht gegeben ist. In einen Dialog treten sie nicht ein. Vielmehr wirken sie erstaunlich einsam. Diese ganzen Gegenstände mögen zeitgleich entstanden und genutzt worden sein, aber eine wirkliche Verbindung zeigen die Exponate nicht. Auch hat man – das mag aber mein Problem sein – als Mensch, der zahlreiche Ausstellungen besucht, vieles schon andernorts gesehen. Die Fülle der Objekte bleibt beeindruckend, auch die Auswahl kann sich sehen lassen. Die Gestaltung ist grandios und doch: Die Ausstellung folgt in ihrem Aufbau (viel zu) bekannten Pfaden, gibt kaum etwas Neues her und wirkt so seltsam unprätentiös. Für eine Landesausstellung ist das zu wenig.

Werdendes Ruhrgebiet

Werdendes Ruhrgebiet. Spätantike und und Frühmittelalter an Rhein und Ruhr, Ruhrmuseum Essen in der Zeche Zollverein, noch bis zum 23. August 2015. 8 € p. P. (ermäßigt 5 €).

Der Katalog ist im Klartext-Verlag erschienen und kostet 29,95 €.

Ein umfangreiches Beiprogramm mag für den passenden Kontext sorgen: Vortragsreihe zur Ausstellung.

Bücher zum Fest? – „Bergische Geschichte“ und „Erklär mir mal Wuppertal“

Geschichte des Bergischen LandesBücher werden ja immer gerne zu Weihnachten verschenkt. Darum als Premiere auf Wuppermond: zwei Buchrezensionen mit lokalem Bezug.

Der Bergische Geschichtsverein (BGV) hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Mitgliedern jedes Jahr Bücher zukommen zu lassen. Mal ist es eine neue Ausgabe der Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins, mal ein Werk, das in der Reihe „Bergische Forschungen“ erschienen ist. Zum 150. Jubiläum seines Bestehens im Jahr 2013 hatte er sich fest vorgenommen, eine Geschichte des Bergischen Landes an seine Mitglieder zu verschicken und diese zeitgleich auch allen anderen Interessierten zukommen zu lassen. Mit einem Jahr Verspätung kann er nun den ersten Band der Bergischen Geschichte vorlegen. Probleme mit den Autoren, von denen einige trotz Vertrag vor der Aufgabe zurückschreckten oder nicht rechtzeitig ihre Artikel ablieferten, sorgten für die Verzögerung.  Ganz ohne eine solche wird aber der zweite Band der Bergischen Geschichte im Jahr 2015 erscheinen.

Beide Bände umfassen jeweils knapp 800 Seiten, sind reichlich bebildert und mit Kartenmaterial versehen. Der vorliegende erste Band umfasst den Zeitraum vom Beginn der Aufzeichnungen im Bergischen, also etwa vom 8. Jahrhundert an, und reicht bis zur Auflösung des Herzogtums Berg durch Napoleon 1806.  Sicherlich wäre es auch hier ratsam gewesen, die Vor- und Frühgeschichte zumindest kurz in die Überlegungen mit einzubeziehen, zumal in Elberfeld eine 2.500 Jahre alte Siedlung gefunden wurde, die die Überlegungen zur Erstbesiedlung um 800 doch in Frage stellen. Dieser Fund, obwohl bereits 2003 gemacht, findet sich in der neuen Geschichte nicht wieder.

Die Herausgeber hatten sich vor allem zwei Aufgaben gestellt: Erstens, so der Vorsitzende Thomas Halbach, wollte man das Bergische Land wieder in Erinnerung rufen, das als Teil des Rheinlandes zu verschwinden drohe, und zweitens sollte der Begriff „Bergisches Land“ überhaupt geklärt werden. Denn auch wenn man in den Städten des Bergischen Landes beim Stadtbummel oftmals das Gefühl haben kann, hier sei man in bergigen Regionen, so sollte doch jedem klar sein, dass der Begriff keinen Naturraum bezeichnet, sondern ein Gebiet, das von den Grafen und den späteren Herzögen von Berg beherrscht wurde (das diese wiederum ihren Namen von ihrer Burg beim Altenberg ableiteten, ist eine andere Geschichte). Somit ist das Bergische Land kein Naturraum, sondern ein historisches Gebilde, das durch seine Besiedlung und seine Entwicklung zu einem Kulturraum wurde. Besiedlung und Entwicklung will der erste Band, lesbar und wissenschaftlich fundiert, aufzeigen.

Ausgehend von den Vorarbeiten des Schulmeisters Bernhard Schönnesfeld und der 1958 erschienen Bergischen Geschichte, die damals schon durch den BGV herausgegeben worden war, wurden verschiedene Arbeitsfelder abgesteckt. Neben einer chronologischen Struktur, in der Wilhelm Janssen ausführlich die mittelalterlichen Politik der Region darstellt und einordnet, während Stefan Ehrenpreis das Herzogtum im 16. Jahrhundert und Klaus Müller die Zeit von 1600 bis 1806 darstellt, sind viele große Kapitel zur Lebens- und Arbeitsweise der Menschen zusätzlich erstellt worden. So steht die politische Geschichte neben der Kulturgeschichte. Zu dieser werden im Buch die Kirchengeschichte gezählt, aber auch die Agrargeschichte und die Sozialgeschichte finden ausführlich Erwähnung. Herausgeber Stefan Gorißen nahm sich der Gewerbegeschichte des Bergischen in der Frühen Neuzeit an, in der die Anfänge für die spätere Textilstadt Wuppertal, die Klingenstadt Solingen und die Schmiedestadt Remscheid lagen. Ausgewählte Biographien Engelberts von Berg, Herzog Jan Wellems und Jung-Stillings ergänzen die Darstellungen. Zum Ende des Buches wurde mit Georg Cornelissen der Leiter der Sprachabteilung des LVR-Instituts für Landeskunde gewonnen, der das Sprechen der Menschen im Bergischen einordnet und einen nicht unbekannten Wuppertaler Linguistikstudenten ins Verzücken versetzte.

Bleibt die Frage: Was taugt’s? Der Aufsatz von Thomas Lux über die Agrargeschichte des Bergischen Landes soll hier als Beispiel dienen. Er beginnt zunächst recht unspektakulär mit einer ordentlichen Darstellung des Feudalsystems, von dem jeder wohl in der Schule gehört haben sollte. Diese Grundbedingung mittelalterlichen Lebens wirkt auf den ersten Blick wenig spannend, ist aber im Rahmen des Ziels des Buches wichtig, soll es doch vor allem als Nachschlagewerk dienen. Nachdem die sozialen Verhältnisse geklärt sind, kommt Lux schnell zu den Gütern, die im Bergischen angebaut wurden. Entscheidend dabei war vor allem der Landbau, dann erst die Viehwirtschaft. Kühe gab es, so Lux, im Bergischen übrigens herzlich wenig, dafür zahlreiche Schweine, Schafe und Geflügel. Durch die Urkunden des Klosters Werden etwa lässt sich dabei die Größe einzelner Höfe erschließen. Die Zahlen sind dabei lesefreundlich nicht im Text versteckt, sondern in einer Tabelle aufgelistet und um rekonstruierte Karten ergänzt.

Es versteht sich von selbst, dass in einem Buch, dass eine ganze Region vermessen möchte, nicht alle Städte, Orte und Stadtteile Erwähnung finden können bzw. nur in den Texten selber am Rande vorkommen. Das Werk ist als Nachschlagewerk angelegt, mit dem es möglich sein soll, eigene Forschungen zu betreiben und Fragen zur Geschichte zu beantworten. Es wäre daher schön gewesen, irgendeine Form von Register vorzufinden, das es erlaubt, schnell den eigenen Ort zu finden, wenn man diesen sucht, ohne gleich einen langen, wenn auch durchaus ergiebigen Aufsatz lesen zu müssen. Wer allerdings in Altenberg lebt, der wird seine Freude mit dem Buch haben, ist die Beschäftigung mit dem dortigen Dom doch ein klarer Höhepunkt dieses ersten Bandes.

Erklär mir mal WuppertalGanz anders geartet ist das Buch Erklär mir mal Wuppertal, das die Abteilung Wuppertal des BGV pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2014 auf den Markt gebracht hat. Dem Werk ging eine Idee, die im Beirat aufgekommen war, voraus. Die dort qua Amt mitwirkende Direktorin der Wuppertaler Stadtbibliothek kam im Jahr 2009 auf den Vorstand zu und wollte ein Schulbuch entwickeln, denn ein solches gab es für Wuppertal nicht, obwohl in den dritten und vierten Schuljahren die Geschichte der eigenen Stadt und des Stadtteils auf dem Lehrplan steht. Die Idee wurde begeistert aufgenommen, allein: Schreiben wollte keiner der Beiräte ein Kinderbuch, dazu fehlte das Talent zum kindlichen Erzählen. Zahlreiche Versuche, Menschen zu finden, die ein solches besitzen, wurden unternommen und ebenso oft wurde das Projekt begraben. Bis schließlich der Verleger Thomas Helbig die Idee aufgriff und drei Autorinnen und eine Illustratorin fand, die sich an die Arbeit machten. Der BGV Wuppertal suchte indes zahlreiche Sponsoren aus den eigenen Reihen und aus der Wuppertaler Wirtschaft, um ein Ziel zu verwirklichen: Das Buch musste umsonst an die Grundschulen Wuppertals in Klassensätzen verteilt werden. Die Spendensammlung gelang und schließlich waren die Texte fertig, die vom Beirat des BGV noch einmal gegengelesen wurden. Dann aber konnte das Buch in den Druck gehen.

Lohnt das Lesen? Das Buch ist handwerklich gut gemacht, farblich ansprechend und für Kinder schon deswegen geeignet, weil der Leser immer angesprochen und geduzt wird. Das Buch ist in erster Linie zwar historisch, aber reicht auch in die Gegenwart und Zukunft der Stadt hinein. Ein besonders Augenmerk für die Schulen sind die mehrseitigen Geschichten der einzelnen Stadtteile, die in ausgesuchten Erzählungen die Entwicklung der einzelnen Gebiete wiedergeben. Einzig der Bereich Barmen ist dabei ein wenig unglücklich geworden, steht doch über seine Geschichte recht wenig im Buch selbst. Auch die Auswahl der einzelnen Stadtteile ist dabei fragwürdig. So erhält Langerfeld ein eigenes Kapitel, obwohl es seit 1922 zu Barmen gehört, Nächstebreck jedoch, das im selben Beschluss 1922 zu Barmen kam, findet nur kurz im Kapitel über Barmen Erwähnung. Die wunderbar aufgearbeitete Geschichte um den Brand der ersten Barmer Schule, die am heutigen Alten Markt stand, entschädigt dafür nur wenig.

Nach den Stadtteilgeschichten wird die alle Gebiete umfassende politische, kulturelle und soziale Entwicklung des Wuppertals genannt. Angefangen mit der Textilbranche und darauf aufbauend mit einem Kapitel über Friedrich Engels, den Mitbegründer des Kommunismus, der aus Barmen stammte, begibt man sich schnell in die Geschichte des 20. Jahrhunderts, die aus Wuppertaler Sicht wiedergegeben wird und mit dem Zweiten Weltkrieg endet. Danach folgen Abschnitte über die Religionen im Tal (inkl. Buddhismus und Hinduismus), die Wuppertaler Berühmtheiten und schließlich den Verkehr, der die Stadt prägt und natürlich die Schwebebahn mit einschließt. Grünflächen und Kultureinrichtungen sowie spezielle Angebote für Kinder schließen das Buch ab.

Obwohl für Kinder erdacht ist das Buch auch für zahlreiche Erwachsene geeignet, die etwas über die Stadt Wuppertal erfahren wollen. Die einzelnen Kapitel sind wie bei den klassischen Was ist Was-Büchern mit Fragen überschrieben und machen so Lust, sich in die kurzen und längeren Kapitel zu vertiefen, die sich auch zum Vorlesen eignen.

 

Stefan Gorißen, Horst Sassin und Kurt Wesoly (Hg.): Geschichte des Bergischen Landes. Bis zum Ende des alten Herzogtums 1806. Band 1 (= Bergische Forschungen 31). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2014. 768 Seiten, ISBN 978-3-89534-971-3, 29,90 €

Bergischer Geschichtsverein Abt. Wuppertal (Hg.): Erklär mir mal Wuppertal. Geschichte und Geschichten. Texte von Susann Fiedler, Simone Jacken und Manuela Sanne. Illustrationen von Ariane Rudolph. Edition Köndgen, Wuppertal 2014. 192 S., ISBN 978-3-939843-50-4,  22 €

 

Offenlegung: Der Autor dieses Artikels ist Schriftführer des Bergischen Geschichtsvereins, Abt. Wuppertal und Mitherausgeber der vom BGV herausgegebenen Zeitschrift Romerike Berge.

Von Kelten umzingelt – Dauer- und Sonderausstellung in Bonn und Herne

Das Lustige an den Kelten ist ja, dass man sie vor allem in Irland und Schottland vermutet, obwohl archäologisch kaum etwas auf ihre Existenz dort hinweist – einzig die Sprache macht diese Regionen der Britischen Insel zu einem Ort keltischer Kultur. Dort aber, wo sie archäologisch nachweisbar sind, vermutet man die Kelten nicht. In Galicien, im Nordwesten Spaniens, etwa oder auch der Zentraltürkei. Mit Hochdorf ist sogar eines der bekanntesten Gräber keltischen Ursprungs in Deutschland zu finden.

Wer sich aber auf die Spuren der Kelten in Deutschland machen will, muss nun gar nicht mehr allzu weit gen Süden fahren. Wer es bis zum Bonner Hauptbahnhof schafft, durch den Hinterausgang in die Colmantstraße geht und dort das LVR-Landesmuseum besucht, kann seit Anfang Juli dort die neue Dauerausstellung Kelten im Rheinland ansehen, die  vor allem durch die Auswahl der Exponate besticht und nicht durch ihre Vielzahl. In einem kleinen Winkel des Museums widmen sich die Bonner  in der von dem Neanderthaler-Spezialisten Ralf W. Schmitz konzipierten Ausstellung der Eisengewinnung und vor allem der Verarbeitung dessen durch die rheinischen Kelten.

Damit liegt der Fokus für den Museumsgänger klar auf den Schmuckstücken, die die Kelten trugen. Ungläubig steht er vor einem Halsreif, der innen scharfe Kanten hat, und mag kaum glauben, dass man sich so etwas freiwillig um eben den eigenen Hals gelegt haben soll und dann auch wirklich viel Freude damit hatte. Die Exponate stammen aus Fürstengräbern aus dem Saarland (Weiskirchen und Wallerfangen) und Rheinland-Pfalz. Die dort lebende Fürstin von Waldalgesheim war durch europaweiten Handel zu enormem Reichtum gekommen, dessen Zurschaustellung in Bonn klar ein Highlight der Ausstellung ist. Ihre goldenen Armringe, die aus dem 4. vorchristlichen Jahrhundert stammen, belegen Kulturkontakt durch Handel bis nach Südeuropa.

Jenseits des Schmucks sind es aber wie immer die seltsamen und ungewöhnlichen, ja unerklärlichen Schaustücke, die den Besucher in ihren Bann ziehen. Der seltsam anmutende, viel zu breite Sandsteinschädel, der einen Kelten darstellen soll, wirkt mehr wie eine Karikatur eines Menschen, und unweigerlich füllt man sich an die alten Birnen-Witze über den damaligen Bundeskanzler Kohl erinnert. Von einem Exponat waren die Verkehrsbetriebe der Stadt Bonn so angetan, dass sie zu Kulturpartnern der Ausstellung wurden, zeigt die Ausstellung doch das älteste Rad des Rheinlandes aus der Zeit zwischen 250 und 150 v. Chr. aber auch ein Spielzeugschwert und eine Pinzette sind zu besichtigen.

Die Ausstellung in Bonn legt ihren zeitlichen Rahmen auf die Zeit zwischen 500 v. Chr. und den Eroberungsfeldzügen Caesars. Über solche Zeiträume können die Verantwortlichen der Ausstellung Das weiße Gold der Kelten im LWL-Landesmuseum in Herne nur lachen. In ihrer seit Ende August gezeigten Sonderausstellung haben sie Exponate aus dem Naturhistorischen Museum Wien zu Gast, dessen Abteilung für Ur- und Frühgeschichte gerade renoviert wird, sodass zahlreiche Exponate des NHM nun erstmals in Deutschland gezeigt werden. Die Stücke sind Funde aus Hallstatt (Salzstätte) in Oberösterreich, jenem Ort, der namensgebend für eine ganze Epoche der älteren Eisenzeit geworden ist. Auf diese Zeit aber beschränkt man sich im Herzen des Ruhrgebiets nicht. Die Ausstellung spielt mit den Ideen des Bergbaus, der das Ruhrgebiet groß gemacht hat und stellt dem schwarzen Gold der Region, der Kohle, das weiße Gold Hallstatts, das Salz, entgegen. Während so bei der Eröffnung in Bonn keltische Gesänge zu hören waren, sang in Herne ein Bergmannschor das Steigerlied. Daher schauen die Besucher weit zurück auf eines der ältesten Unternehmen der Welt. Zwar wechselte immer mal wieder der Besitzer der Firma, aber seit 7.000 Jahren wird in Hallstatt nachweislich Salz abgebaut, sodass auch Funde aus der Bronzezeit zur Ausstellung gehören.

Wer in Herne aber Schmuckstücke in der Fülle der Bonner Ausstellung erwartet, wird enttäuscht werden. Zwar hat man mit der Kuh-Kälbchen-Schüssel eine von zwei einzigartigen, Fragen aufwerfenden Kultgegenstände, und auch das ein oder andere Goldstück ist zu sehen, doch hier hat man sich auf die Technik des Bergbaus fokussiert. Spitzhacken aus Hirschgeweih, Bergwerkskappen und der älteste aus Rinderleder gemachte Rucksack der Welt zeugen von dem unglaublichen Geschick der damaligen Bergmänner. Dabei ist die Frage nach dem Grund für den Ort Hallstadt das eigentliche Rätsel. Der Ort liegt ungünstig, ist schlecht zu erreichen und obwohl nur 40 km weiter auch erhebliche Salzvorkommen ohne Probleme zu fördern gewesen wären, bildete sich um die 100 bis 150 Menschen, die über das Jahr dort oben arbeiteten, eine Monopolstellung, die die Menschen reich machte.

Die Funde aus der Grabstätte, die neben dem Bergwerk gefunden wurde, zeigen, dass dieser Reichtum zu einer Abkehr von der traditionellen Gesellschaftspyramide führte. In Hallstatt gab es einen wohlhabenden Mittelstand. Handwerker und Bergleute hatten die Möglichkeit, zahlreiche Schätze mit in das Jenseits zu nehmen. Dieser beinahe Egalitarismus zieht sich auch durch die Arbeiterschaft selber. Je nach Qualifikation und Alter wurden Aufgaben unterschiedlich verteilt. Frauen und Männer arbeiteten im Berg, Kinder ab 5 Jahren transportierten die Salzbrocken zur Weiterverarbeitung vom Berg hinunter.

Inwieweit ein solch massiver Eingriff in die Natur Folgen für die Menschen und ihre Umwelt haben kann, zeigt einer von drei im Salz konservierten Baumwurzelstämmen, die durch Erdbeben im Jahre 1.245 v. Chr. in das Bergwerk gerammt wurden und damit die bronzezeitliche Bergarbeit beendeten. Gleichzeitig finden sich aber auch Möglichkeiten der Wiederverwendung von Material. Was man oben auf dem Berg und unter Tage hatte, das wurde benutzt, bis es nicht mehr zu gebrauchen war. Textilien, einst strahlend aufgetragen, wurden zum Lumpen, gebrochene Werkzeuge dienten als Unterlage für die Bearbeitung des Salzes und das Grab eines Schreiners belegt, dass selbst Knochen zu Kunstwerken weiterverarbeitet wurden.

Die große Ausstellungshalle in Herne dient dabei als Raum für ein eher schlicht gehaltenes Ausstellungsdesign, das sechs große Kuben in anthrazit und weiß zeigt, die außen die Vitrinen besitzen und innen oftmals Videos zeigen, museumspädagogisches Anfassungsmaterial zur Verfügung stellen und als besonderen Clou – um auch ein olfaktorisches Ereignis zu bieten – kleine Düsen, die Lavendelduft versprühen, integriert haben, denn nicht nur 3.000 alte Baumstämme, Seile und Rucksäcke kann man in Hallstatt finden, auch einen Geruch, der sich 3.000 Jahre lang gehalten hat.

Der Keltenfreund im Bergischen kann sich also ein wunderbares Wochenende machen und sowohl im Südwesten als auch im Nordosten die Spuren der Kelten verfolgen.

Kelten im Rheinland. Die neue Schatzkammer im LVR Landesmuseum Bonn, Eintritt: 8 €. (Noch) kein Katalog.

Das weiße Gold der Kelten. Schätze aus dem Salz im LWL-Museum für Archäologie – Westfälisches Landesmuseum, bis zum 25. Januar 2015, Eintritt  6 €. Der wunderbar handliche und in Paperback gebundene Katalog ist mit zahlreichen Frabfotos versehen und kostet 19,90 €.

Burgen, Sachsen, Häuserbauer Führung durch das historische Wichlinghausen

Im Jahre 1384 wurde Wichlinghausen das erste Mal erwähnt. Das kleine Jubiläum von 630 Jahren ist Anlass für eine Führung durch die lange Geschichte des Stadtteils, der natürlich viel älter ist, als das Datum vorgibt.

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Wuppermond und der Bergische Geschichtsverein Wuppertal bieten in Kooperation eine Führung an, die alte Grundstücke und Orte, die sich im Laufe der Zeit verwandelt haben, genauso betrachtet will wie alte Gebäude und Denkmäler, die plastisch die Veränderungen des Stadtteils vor Augen führen.

Am Wichlinghauser Markt werden wir starten und dann die möglichen Standorte der ältesten Höfe ansehen. Die Tour wird weitergehen über das alte Geschäftsviertel nördlich des Marktes und auch Westkotten und Klingelholl einschließen.  Dort befindet sich das älteste Gebäude Barmens und die Reste einer alten Bauernburg, über die Einiges zu berichten sein wird.

Auch die Erlöserkirche im Wichlinghauser Osten wollen wir besichtigen, die 2014 ihr 100jähriges Bestehen feiert und mit ihrer eigenen Architektur ein Gegenstück zur Neogotik bildet. Ihr Bau ist das Ergebnis von Wachstum, Konkurrenz, Rebellion und zahlreichen Kompromissen zwischen Gemeinden, Presbytern und Baumeistern.

Die Führung beginnt am 26. Oktober um 14.00 Uhr am Wichlinghauser Markt (Brunnen), wird ca. 3 Stunden (incl. Kirchenführung) dauern und kostet 5€  proPerson.

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