Mayze – Emotionaler Progressive-Metal-Rock aus NRW

The Land of Lucid Feathers ist der Titel des Debütalbums des 2012 gegründeten Quintetts Mayze. Die Band verbindet progressiven Metal-Rock mit Elementen von Gothic, Trip-Hop und Psychedelic. Der Name der Truppe ist bewusst gewählt, da sich die verschiedenen Elemente der Musik wie ein Labyrinth (englisch: Maze) aus Tönen darstellen. Nun sind Mayze mit ihrer audiovisuellen Show unterwegs. Sängerin Maike Flüshöh erklärt das musikalische Konzept der Gruppe.

Mayze

The Land of Lucid Feathers ist ein Konzeptalbum, in dem sich der Protagonist auf eine Reise ins das eigene Ich begibt. Das ist eine Reise, die er allein machen muss und die auch Leid und Schmerz bedeutet“, erklärt sie. Die sehr abwechslungsreiche Musik von Mayze, die von der ausdrucksstarken Stimme von Maike dominiert wird, ist diesen Sommer und diesen Herbst in Deutschland, vor allen Dingen in Nordrhein-Westfalen live zu sehen. Die Künstler, die ihr Debüt in Eigenproduktion entwickelt haben, bieten ihrem Publikum eine Show mit Tanzeinlagen und ausgefallenen Kostümen. Das Motiv der Feder ziehen die Musiker konsequent durch. Wer das Erstlingswerk in den Händen hält, entdeckt entzückt die Vogelfeder, die der CD als Beilage hinzugefügt ist. Auch die Kostüme und das Haar der Musiker sind auf der Bühne mit Gefieder geschmückt.

Liebhaber des mit Metal kombinierten Frauengesangs, die mit Vorliebe über den musikalischen Tellerrand schauen, werden The Land of Lucid Feathers sicherlich zu schätzen wissen. Das Album präsentiert sich musikalisch abwechslungsreich und ist – trotz des Progressive-Elements – extrem melodisch und angenehm anzuhören. Wuppertaler haben die Gelegenheit, Mayze am 12. September in der Metalkneipe Underground bei einem Met oder einer Bio-Cola zu erleben. 

Unplugged: Spielmann Michel aus Herne

Ein Spielmann mittelalterlicher Tradition zieht in der Regel von Ort zu Ort und versucht, sich mit einem fröhlichen Lied Kost und Logis zu verschaffen. Michael Völkel, auch Spielmann Michel genannt, spielt unplugged auf kleinen Märkten und Festen.

Michel

Foto: Beatrix Hagemann-Kask

Wuppertalern könnte der wackere Geselle vom mittelalterlichen Weihnachtsmarkt auf dem Laurentius-Platz oder dem lustigen Markt am Beuler Bach in Oberbarmen bekannt sein. (Dieser findet dieses Jahr am 26. und 27. September in direkter Nähe zu euren Lieblingsjournalisten statt. ;)) Dort wird sich auch dieses Jahr die Gelegenheit ergeben, der handgemachten Musik des Barden zu lauschen.

Die aktuelle CD des Musikers aus Herne heißt „Rattenplage“ und ist nur auf der Seite des Spielmanns zu bekommen. „Das Spannende ist, dass es ein multimediales Gesamtprojekt ist. Meine Texte sind, hauptsächlich vom Zeichner Metin Temel, als Comic illustriert worden. Den gibt es zum Album dazu“, erklärt Spielmann Michel. Der Comic ist in Marvel-Optik gehalten und beschreibt die Abenteuer eines durch die Zeit reisenden Spielmanns.

Michel nimmt immer wieder Kontakt zu seinem Publikum auf und geht spielend durch die Reihen. In seinen Songs greift er alte Motive auf und entwickelt sie parodistisch weiter. „Der Rattenfänger spielt zum Beispiel so scheiße, dass die Ratten weglaufen“, verrät der Künstler. Zu seinem Repertoire gehören zudem noch „schäbbige Lieder aus sieben Jahrhunderten“. Auf Michels Seite können sich Freunde der handgemachten Musik über künftige Konzerttermine informieren.

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